T.A.G.S.

Manch einer kennt dieses Problem Phänomen bestimmt.
Man fragt sich in Anbetracht der verspäteten U-Bahn und des anstehenden Vorstellungsgesprächs wie viel Uhr es gerade wohl ist, kramt also umständlich sein Handy raus, betrachtet kurz die Zeitanzeige, steckt das Handy wieder weg und hat sofort wieder vergessen, was denn nun auf dem Display für eine Uhrzeit stand.
Weiteres Beispiel: Man bekommt von einem Freund einen weiblichen Vertreter unserer Spezies vorgestellt, hat gerade den Namen erfahren und schon hat dieser sich wieder verflüchtigt (der Name, nicht der Freund). Er ist einfach weg, gelöscht, in den Papierkorb verschoben. Mit ein bisschen Glück erinnert man sich höchstens an den ersten Buchstaben…

Jan und ich haben diesm kuriosen und äußerst nervigem Phänomen einen Namen gegeben:
T.A.G.S. (temporär auftretendes Goldfischsyndrom)
Nicht etwa, weil ein Goldfisch durch seine gold-orange Färbung bekannt ist, oder durch diese charakteristische Maul-auf-Maul-zu-Bewegung.
Nein, sondern weil sich der Goldfisch mit dem nervigen Problem rumschlagen muss, dass er sich alles nur etwa 5 Sekunden merken kann.

Also, Männer, wenn ihr demnächst wieder einen Namen oder den geistigen Einkaufszettel vergesst, dann habt ihr nun eine glaubwürdige Ausrede.

MfG Dac!

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3 Comments on “T.A.G.S.”


  1. [...] Wer mehr über TAGS herausfinden will, bitte hier lesen. [...]

  2. Dommii Says:

    Kenn ich genau! Gerade von der Handy- Ausprägung dieser Krankheit bin ich stark befallen, wie du wissen müsstest ;-)
    ich hoffe wir werden gehheilt….irgendwaaan^^


  3. [...] ihr “Wall-E” entweder schon gesehen habt, oder ihn nicht sehen wollt, oder ihr unter T.A.G.S. leidet. Ich spoiler ein [...]


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